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HÖRLÖSUNGEN FÜR QUEDLINBURG UND THALE

Eine Frau mit blondem Haar von schräg hinten fotografiert, hinter ihrem Ohr sitzt ein Hörgerät, vor ihr liegt eine Werkbank mit feinem Werkzeug.

HÖREN FÜR ERWACHSENE

Jeder Mensch hört anders. Und genauso individuell sollte auch die Lösung sein. Bei der Wahl eines Hörgeräts geht es nicht nur um Technik, sondern vor allem um Komfort, Alltagstauglichkeit und das Gefühl, sich mit Ihrem Hörsystem wirklich wohlzufühlen. Denn ein Hörgerät soll Ihr Leben leichter machen, nicht komplizierter.

Am bekanntesten sind Hörgeräte, die hinter dem Ohr getragen werden. Sie sind besonders vielseitig und für nahezu jede Form von Hörminderung geeignet. Ihre Bauweise bietet Raum für moderne Technik, sie tragen sich angenehm und sind auch bei stärkerem Hörverlust eine sehr gute Wahl. Dabei sind die Geräte heute deutlich kleiner und unauffälliger, als viele vermuten. Viele Modelle lassen sich mit Akku-Technik ausstatten und mit Smartphone, Fernseher oder anderen Geräten verbinden. So wird Hören im Alltag wieder natürlicher und entspannter.

Daneben gibt es Hörgeräte, die direkt im Ohr sitzen. Sie sind besonders diskret und werden individuell an Ihren Gehörgang angepasst. Wer sich eine unauffällige Lösung wünscht, fühlt sich mit dieser Bauform oft sehr wohl. Welche Variante für Sie die richtige ist, hängt von Ihrem Hörvermögen, Ihrem Alltag und Ihren persönlichen Wünschen ab.

Wichtig ist: Es gibt nicht das eine Hörgerät für alle, sondern die Lösung, die wirklich zu Ihnen passt. Genau dafür nehmen wir uns Zeit, in Ruhe, mit ehrlicher Beratung und einem offenen Ohr für das, was Ihnen im Alltag wirklich wichtig ist.

Zwei Jungen klettern auf einem Spielplatz über ein rotes Kletternetz, der ältere trägt ein blaues Hörgerät hinter dem Ohr.

HÖREN FÜR KINDER Pädakustik

Wenn ein Kind nicht gut hört, ist das für viele Eltern erst einmal ein Schock. Und doch ist gerade jetzt vieles möglich. Denn frühe Unterstützung ist entscheidend: In den ersten Lebensjahren prägt das Hören die Sprache, das Lernen und die gesamte Entwicklung besonders stark.

Moderne Kinderhörgeräte können selbst bei ausgeprägter Hörminderung dabei helfen, die Geräusche der Welt wahrzunehmen und diese Entwicklung zu fördern.

An all unseren Standorten arbeiten erfahrene Pädakustiker, Fachleute mit einer Spezialisierung die sich auf das Hören von Kindern und Jugendlichen fokusiert haben und Sie mit Wissen und Feingefühl begleiten.

Babys von 0 bis 3 Jahren brauchen vor allem eines: einen frühen, sicheren Start ins Hören. In dieser Phase ist das Gehör eng mit der Sprachentwicklung verbunden, und schon die ersten Lebensmonate entscheiden mit darüber, wie Ihr Kind später spricht und versteht. Bei den Kleinsten zählt jedes Detail, von der sorgfältigen Messung bis zur präzisen Anpassung. Empfohlen werden meist Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte, weil sie sich gut justieren und mit einer individuell geformten Otoplastik kombinieren lassen. Das ist gerade dann wichtig, wenn die Ohren noch wachsen und die Versorgung flexibel mitgehen muss.

Bei Kleinkindern von 3 bis 6 Jahren zeigt sich, wie wichtig wirklich alltagstaugliche Hörgeräte sind. Kinder in diesem Alter sind ständig in Bewegung, egal ob sie spielen, toben, entdecken. Sie lernen mit allen Sinnen. Die Geräte müssen Regen, Schmutz und Staub gut standhalten und gleichzeitig so bequem sein, dass Ihr Kind sie gern trägt. Auch die Sicherheit spielt eine große Rolle, etwa durch spezielle Batterie-Sicherungen. Ein praktischer Vorteil: Wenn das Ohr wächst, muss bei einer Hinter-dem-Ohr-Lösung oft nur die Otoplastik erneuert werden und nicht das ganze Gerät.

Für Schulkinder und Teenager von 7 bis 18 Jahren rücken neue Themen in den Vordergrund: Schule, Konzentration und das Gefühl, mit Freundinnen und Freunden mithalten zu können. Vom ruhigen Unterricht bis zur lauten Pause erleben Kinder in diesem Alter viele unterschiedliche Hörsituationen. Moderne Kinderhörgeräte erkennen solche Wechsel und passen sich automatisch an. Für die Schule gibt es zusätzlich Zubehör, das die Stimme der Lehrkraft direkt überträgt. Das sorgt für eine klarere Sprache und macht das Zuhören weniger anstrengend. Und je älter Ihr Kind wird, desto wichtiger ist es, dass auch die Bedienung einfach bleibt, damit kleine Anpassungen Schritt für Schritt selbstständig möglich sind.

Für viele Eltern ist der Gedanke an ein Hörgerät für ihr Kind mit Sorgen verbunden. Das verstehen wir gut. Genau deshalb testen wir gemeinsam, beraten in Ruhe und passen jedes Hörsystem genau an Ihr Kind an. Unser Ziel: dass Ihr Kind sich sicher fühlt, gut mit dem Hörgerät umgehen kann und wieder mit mehr Leichtigkeit am Familienleben, am Kindergartenalltag und am Unterricht teilnimmt. Denn wenn Hören leichter wird, wird vieles im Alltag ein Stück unbeschwerter.

Ein Mann mit lockigem Haar sitzt an einem Gartentisch, hält eine Tasse in beiden Händen und blickt lächelnd zur Seite, hinter dem Ohr ist der Sprachprozessor eines Cochlea-Implantats zu erkennen.

WENN HÖRGERÄTE NICHT MEHR AUSREICHEN Cochlea-Implantat

Bei einem hochgradigen Hörverlust oder bei Taubheit stoßen selbst moderne Hörgeräte an ihre Grenzen. Sprache wird trotz Verstärkung nicht mehr klar verstanden, Gespräche werden anstrengend oder sind kaum noch möglich. In solchen Situationen kann ein Cochlea-Implantat eine sinnvolle Lösung sein. Anders als ein Hörgerät, das Schall verstärkt, umgeht das Cochlea-Implantat die geschädigten Strukturen im Innenohr und überträgt die Signale direkt an den Hörnerv.

Das Ziel: wieder besser verstehen, wieder leichter teilhaben, egal ob an Gesprächen, im Beruf oder am Familienleben.

Der Weg zum Cochlea-Implantat besteht aus mehreren aufeinander aufbauenden Schritten. Am Anfang steht eine umfassende audiologische und medizinische Diagnostik, bei der geprüft wird, ob ein Implantat in Frage kommt. Es folgt die Operation in einer spezialisierten Klinik. Danach beginnt die wohl wichtigste Phase: das Hören mit dem Implantat wird neu aufgebaut. In den ersten Wochen erfolgt die Erstanpassung des Sprachprozessors, anschließend wird das System Schritt für Schritt feinjustiert. Eine begleitende Rehabilitation hilft dabei, das Sprachverstehen zu trainieren und die neuen Höreindrücke sicher einzuordnen.

Durch diesen ganzen Weg begleiten wir Sie persönlich. Ich, Marcus Nartschik, habe viele Jahre bei einem Cochlea-Implantat-Hersteller gearbeitet und bringe diese Erfahrung heute direkt in unsere Beratung ein. Wir sind für alle drei führenden Hersteller vollumfänglich zugelassen und können Sie deshalb unabhängig beraten. An all unseren Standorten stehen Ihnen erfahrene CI-Experten zur Seite, sodass eine wohnortnahe und kontinuierliche Betreuung gesichert ist.

Genauso wichtig wie die Technik ist das Umfeld: Wir arbeiten eng mit HNO-Ärzten, implantierenden Kliniken, Reha-Einrichtungen und erfahrenen CI-Trägerinnen und CI-Trägern zusammen. Dieses Netzwerk sorgt für kurze Wege und eine gut abgestimmte Versorgung.

Gerade bei einer so weitreichenden Entscheidung ist es entscheidend, einen festen Ansprechpartner an der Seite zu haben.

Wichtig zu wissen

Wir sind für alle Hersteller zertifiziert

Als eines der wenigen Fachgeschäfte in der Region sind wir offiziell zertifiziert für Cochlear™, MED-EL und Advanced Bionics sowie für alle gängigen Mittelohrimplantat-Systeme. Das bedeutet für Sie: Wir dürfen Ihren Sprachprozessor vollumfänglich einstellen, warten und betreuen, ganz gleich, welches System Sie tragen. Und auch darüber hinaus lassen wir Sie nicht allein:

  • Umrüstung auf einen neuen Sprachprozessor. Wenn ein Wechsel ansteht, begleiten wir Sie von Anfang bis Ende.
  • Ersatz bei Verlust. Wir übernehmen die komplette Abwicklung und haben Ersatz-Sprachprozessoren direkt vor Ort, damit Ihnen schnell und unkompliziert geholfen wird.
  • Ersatzteile aller Hersteller vor Ort. Keine Bestellzeiten, keine Versandwege.
  • Bimodale Anpassung. Tragen Sie neben dem CI ein Hörgerät, stimmen wir beides präzise aufeinander ab, damit beide Ohren als Team arbeiten.

Alles aus einer Hand, ohne weite Wege zu spezialisierten Kliniken.

Eine Frau in dunklem Blazer sitzt lächelnd auf einer Tischkante in einem hellen Büro und blickt an der Kamera vorbei.

WENN HÖRGERÄTE NICHT GETRAGEN WERDEN KÖNNEN Mittelohr-Implantat

Es gibt Hörsituationen, in denen klassische Hörgeräte einfach nicht funktionieren, nicht weil die Technik nicht gut genug wäre, sondern weil die körperlichen Voraussetzungen es nicht zulassen. Ein geschädigtes oder chronisch entzündetes Mittelohr, dauerhaft laufende Ohren, fehlende oder stark verengte Gehörgänge oder operative Veränderungen können dazu führen, dass ein Hörgerät im Ohr nicht tragbar ist oder einfach nicht den gewünschten Nutzen bringt. Genau hier kommen implantierbare Hörsysteme ins Spiel. Sie nehmen einen anderen Weg als der klassische Schall durch den Gehörgang. Dieser gelangt etwa über den Schädelknochen oder direkt über die Strukturen im Mittelohr in die Hörschnecke (Cochlea).

So wird Hören wieder möglich, auch wenn herkömmliche Lösungen ausgeschöpft sind.

Welches System in Frage kommt, hängt vom medizinischen Befund ab. Knochenleitungssysteme wie das Osia-Implantat (Cochlear)übertragen Schwingungen über den Schädelknochen direkt an das Innenohr und umgehen dabei den Gehörgang und das Mittelohr vollständig. Das ist besonders sinnvoll, wenn der äußere Gehörgang nicht nutzbar ist oder immer wieder Entzündungen auftreten. Aktive Mittelohrimplantate wie die Vibrant Soundbridge (MedEl) setzen anders an: Sie wandeln Schall in feine mechanische Schwingungen um und geben diese direkt an die Hörstrukturen im Mittelohr weiter. Diese Systeme kommen oft dann zum Einsatz, wenn ein Hörgerät grundsätzlich denkbar wäre, aber nicht genug Sprachgewinn liefert oder aus medizinischen Gründen nicht getragen werden kann. Entscheidend ist immer eine genaue Diagnostik.

Solche Entscheidungen sollte man nicht allein treffen müssen. Genau deshalb begleiten wir Sie auch hier persönlich. Aus meiner Zeit bei einem Implantat-Hersteller bringe ich die Innenansicht dieser Technik mit und kann Ihnen helfen, Ihre Möglichkeiten realistisch einzuschätzen. Wir sind für beide führenden Hersteller vollständig zugelassen und können dadurch objektiv bewerten, welches System in Ihrer Situation wirklich sinnvoll ist.

An all unseren Standorten haben Sie einen festen Ansprechpartner mit Implantat-Erfahrung, auch bei komplexen Fragestellungen.

Ergänzt wird das durch unsere Zusammenarbeit mit HNO-Ärzten, spezialisierten Kliniken, Reha-Einrichtungen und erfahrenen Implantatträgern. Eine Implantatversorgung endet nicht mit der Entscheidung. Sie umfasst Diagnostik, Operation, Anpassung und Nachsorge über viele Jahre. Viele unserer Kundinnen und Kunden nehmen dafür bewusst längere Wege in Kauf, weil sie eine ehrliche Einschätzung und eine durchgängige Begleitung suchen. Unser Anspruch: Ihnen nicht einfach eine Option zu zeigen, sondern gemeinsam den Weg zu finden, der medizinisch sinnvoll ist und Ihnen wieder mehr Sicherheit, mehr Verstehen und mehr Lebensqualität ermöglicht.

Was unsere Kunden sagen

  • Fünf von fünf Sternen.

    Ich trage seit einem Jahr ein CI und seit vielen Jahren ein Hörgerät mit dem ich nie eine zufriedenstellende Hörleistung erreicht habe. Dann wurde ich auf das Hörwerk Quedlinburg aufmerksam gemacht. Durch die sehr kompetente und auch sehr geduldige Beratung durch Herrn Nartschik habe ich ein für meine Bedürfnisse geeignetes Hörgerät erhalten, mit dem es mir endlich wieder möglich ist, weitestgehend am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

    Peter E.Juni 2026

  • Fünf von fünf Sternen.

    Wir sind mit der Betreuung im Hörwerk in Quedlinburg sehr zufrieden. Besonders hervorheben möchten wir Herrn Nartschik, der uns mit unserem gehörlosen Sohn begleitet. In der Versorgung mit Cochlea Implantaten ist er ein super Ansprechpartner!
    Er nimmt sich immer viel Zeit, erklärt alles verständlich und geht einfühlsam auf unsere Situation ein. Wir fühlen uns bei ihm wirklich gut aufgehoben. Besonders dankbar sind wir auch für seine Unterstützung bei allen Anträgen gegenüber der Krankenkasse – das nimmt uns viel Stress ab.
    Man merkt, dass ihm seine Arbeit und das Wohl der Kinder sehr am Herzen liegen. Wir können das Hörwerk und Herrn Nartschik uneingeschränkt weiterempfehlen!

    J. K.Mai 2026

  • Fünf von fünf Sternen.

    Nach langer Google-Suche Hörgeräte-Akustiker für Ponto 4 /5 gefunden. Respektvoller, fachlich guter Service - ohne lange Wartezeit beim Hörwerk Quedlinburg.

    Armin D.Februar 2026

  • Fünf von fünf Sternen.

    Ich habe meinen Samba 2 verloren und ohne Implantat bin ich taub. Herr Nartschik hat ein Leihgerät vor Ort und ich konnte sofort wieder hören. Gottseidank habe ich die Empfehlung bekommen, mich direkt ans Hörwerk Quedlinburg zu wenden. Vielen Dank.
    Top Service
    Top Zufriedenheit
    Gute Hilfe

    Gerhard W.Januar 2026

  • Fünf von fünf Sternen.

    Ich bin sehr zufrieden mit dem Hörwerk Quedlinburg Dank Herrn Nartschik kann ich endlich wieder am Leben teilnehmen und die Hörqualität hat sich enorm verbessert. Ich bin sehr glücklich das wir uns getroffen. Jeder der Hörprobleme, Hörgeräte oder Implantate hat, sollte sich hier melden. Eine absolute Empfehlung

    Udo P.August 2025

Eine Frau mit Brille sitzt mit einem aufgeschlagenen Buch in einem Sessel am Fenster, den Finger am Kinn, und blickt nachdenklich ins Weite.

WENN DER TINNITUS DEN ALLTAG BESTIMMT Tinnitus-Linderung

Ein ständiges Pfeifen, Rauschen oder Summen im Ohr kann das Leben tief verändern. Viele Betroffene erleben den Tinnitus gerade in ruhigen Momenten stark. Besonders abends, nachts oder immer dann, wenn keine Ablenkung da ist. Die Gedanken kreisen, die Anspannung steigt, und selbst einfache Situationen fühlen sich plötzlich anstrengend an. Wichtig zu wissen: Sie sind damit nicht allein. Und es gibt Wege, die Belastung deutlich zu verringern. Auch wenn ein Tinnitus nicht ganz verschwindet, lässt sich der Umgang mit ihm oft entscheidend verbessern und genau hier setzen moderne Hörlösungen an.

Sehr häufig tritt Tinnitus gemeinsam mit einem Hörverlust auf, auch wenn dieser im Alltag zunächst kaum auffällt. Genau dann können Hörgeräte eine wichtige Rolle spielen. Sie verstärken die Umgebungsgeräusche und sorgen dafür, dass das Gehirn wieder mehr natürliche Höreindrücke bekommt. Dadurch rückt der Tinnitus in den Hintergrund, weil er nicht länger das dominierende Signal ist. Viele Hörsysteme verfügen zusätzlich über spezielle Tinnitus-Funktionen, die gezielt angenehme Klangsignale erzeugen und das Ohrgeräusch überlagern oder abschwächen. Dieses Prinzip ist auch als Noiser oder Klangtherapie bekannt und hilft dabei, Hören wieder als entspannter zu erleben.

Bei diesem Thema gehen wir besonders behutsam vor.

Wir nehmen uns Zeit, Ihre Situation wirklich zu verstehen, prüfen Ihr Hörvermögen sorgfältig und besprechen mit Ihnen, welche Form der Unterstützung zu Ihnen passt. Denn entscheidend ist nicht nur die Technik, sondern auch die richtige Einstellung und eine Begleitung, auf die Sie sich verlassen können. Viele Betroffene berichten, dass sie nach einer gezielten Anpassung nicht nur besser hören, sondern auch wieder mehr Ruhe finden und sich insgesamt ausgeglichener fühlen.

Unser Ziel ist, dass Sie sich nicht länger vom Tinnitus bestimmen lassen, sondern Schritt für Schritt mehr Kontrolle über Ihr Hören und Ihr Wohlbefinden zurückgewinnen, mit einer Lösung, die wirklich zu Ihnen passt.

HÄUFIGE FRAGEN

Vieles lässt sich schon vorab klären. Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden.

Grundlagen

Wie merke ich, dass ich ein Hörgerät brauche?

Oft schleicht sich ein Hörverlust so langsam ein, dass man ihn selbst kaum bemerkt. Typisch ist, dass man öfter um Wiederholung bittet, dass Telefongespräche anstrengender werden, dass der Fernseher lauter läuft als früher oder dass die Familie erste Bemerkungen macht.

Wenn Sie sich in einem dieser Punkte wiedererkennen, lohnt sich ein kostenloser Hörtest, ganz unverbindlich und ohne Wartezeit.

Ein unbehandelter Hörverlust kann langfristig die kognitive Fitness beeinträchtigen. Früh handeln lohnt sich.

Wie diskret sind moderne Hörgeräte, sieht man das überhaupt noch?

Viele unserer Kunden stellen genau diese Frage und sind hinterher überrascht. Moderne Im-Ohr-Geräte verschwinden fast vollständig im Gehörgang. Selbst Hinter-dem-Ohr-Geräte sind heute so klein und unauffällig, dass sie im Alltag kaum bemerkt werden.

Bei Ihrem Besuch zeigen wir Ihnen gerne die verschiedenen Modelle, damit Sie selbst sehen können, wie unauffällig Hören heute geworden ist.

Was passiert beim ersten Beratungsgespräch?

Beim ersten Termin führen wir einen ausführlichen Hörtest durch und besprechen in Ruhe Ihre persönliche Hörsituation. Auf dieser Grundlage empfehlen wir Ihnen die Geräte, die wirklich zu Ihnen passen.

Der Termin dauert etwa 60 Minuten und ist für Sie vollständig kostenlos. Ohne Druck und ohne Verpflichtung.

Welche Arten von Hörgeräten gibt es?

Hinter-dem-Ohr-Geräte sind leistungsstark und zugleich unauffällig. Im-Ohr-Geräte werden individuell für Ihren Gehörgang gefertigt und sind dadurch besonders diskret.

Moderne Geräte verbinden sich mit dem Smartphone und laden kabellos. Welche Möglichkeiten es gibt, zeigen wir Ihnen persönlich und ohne Fachjargon.

Warum sollte ich zu Ihnen kommen?

Wir sind ein inhabergeführtes Fachgeschäft mit mehreren Standorten in der Region. Bei uns haben Sie immer denselben Ansprechpartner, keinen wechselnden Mitarbeiter, keine Warteschlange und keine Nummer.

Weil wir unsere Häuser selbst führen, liegt Ihre Versorgung direkt in unseren Händen, von der ersten Beratung über die Anpassung bis zur langjährigen Nachsorge. Wir kennen Sie und Ihre Situation persönlich, und das bleibt auch so.

Wir sind für alle führenden Hersteller zertifiziert. So haben Sie bei uns die gesamte Bandbreite moderner Versorgung aus einer Hand.

Anpassung

Ich habe Angst, dass ich mich nicht an das Hörgerät gewöhne, ist das normal?

Diese Sorge hören wir sehr oft, und sie ist völlig berechtigt. Denn ja, die erste Zeit braucht Geduld. Das Gehirn muss Klänge neu einordnen, die es lange nicht mehr gehört hat, und das kann sich anfangs ungewohnt anfühlen.

Genau deshalb begleiten wir Sie mit mehreren Nachsorge-Terminen durch diese Phase. Wir passen das Gerät Schritt für Schritt an Ihren Alltag an, bis es sich für Sie richtig anfühlt. Sie sind damit nicht allein.

Wie lange dauert die Eingewöhnung an Hörgeräte?

Die meisten Menschen gewöhnen sich innerhalb von vier bis acht Wochen an ihre neuen Hörgeräte.

Tragen Sie die Geräte von Anfang an regelmäßig. Das beschleunigt die Eingewöhnung erheblich.

Was passiert, wenn mir das Hörgerät nicht gefällt oder nicht passt?

Das ist eine berechtigte Sorge, und genau deshalb bieten wir eine kostenlose Probezeit an. Sie tragen das Gerät in Ihrem ganz normalen Alltag, bei der Familie, beim Einkaufen, im Restaurant.

Erst wenn Sie wirklich überzeugt sind, entscheiden Sie sich. Kein Druck, keine versteckten Kosten und keine Verpflichtung.

Kosten und Kassen

Was zahlt die Krankenkasse für Hörgeräte?

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen einen Festzuschuss pro Gerät, derzeit etwa 685 € pro Ohr exklusive Servicepauschale. Wer sich mehr Komfort und zusätzliche Funktionen wünscht, kann darüber hinaus zwischen verschiedenen Zuzahlungsmodellen wählen.

Was am Ende für Sie bleibt, besprechen wir vorab ganz offen. Bei uns gibt es keine versteckten Kosten und keine Überraschungen auf der Rechnung.

Private Zusatzversicherungen übernehmen oft einen größeren Teil der Zuzahlung. Wir helfen Ihnen dabei, das zu klären.

Brauche ich zuerst eine Überweisung vom Arzt?

Für die Leistung der Krankenkasse benötigen Sie eine HNO-ärztliche Verordnung. Zur Beratung und zum kostenlosen Probetragen können Sie aber jederzeit direkt zu uns kommen, ganz ohne Überweisung. Den Rest klären wir dann gemeinsam.

Brauche ich wirklich zwei Hörgeräte oder reicht eines?

Das hängt ganz von Ihrem persönlichen Hörverlust ab, und genau das zeigt unser Hörtest. Viele Menschen merken erst mit zwei Geräten, wie viel natürlicher und entspannter das Hören wird, gerade wenn mehrere Personen gleichzeitig sprechen oder es im Hintergrund laut ist.

Wir beraten Sie ehrlich, auch dann, wenn ein einzelnes Gerät die bessere Lösung für Sie ist.

Kann ich Hörgeräte steuerlich absetzen?

Ja. Selbst getragene Kosten können Sie als außergewöhnliche Belastung in der Steuererklärung geltend machen. Bewahren Sie alle Belege gut auf. Die nötigen Nachweise stellen wir Ihnen gerne aus. Die endgültige Entscheidung liegt bei Ihrem Finanzamt.

Im Alltag

Wie pflege ich mein Hörgerät richtig?

Wischen Sie das Gerät täglich mit einem trockenen, weichen Tuch ab und reinigen Sie den Schallkanal mit der kleinen Bürste. Nachts bewahren Sie es am besten in der Ladestation oder einer Trockendose auf.

Was Sie vermeiden sollten, sind Wasser, Haarspray und Cremes.

Die richtige Pflege zeigen wir Ihnen bei Ihrem ersten Termin, Schritt für Schritt, bis Sie sich sicher fühlen.

Wie lange halten Hörgeräte?

Bei guter Pflege halten Hörgeräte viele Jahre. In dieser ganzen Zeit stehen wir Ihnen bei jedem kleinen Anliegen zur Seite, ob Reinigung, Einstellung oder Reparatur.

Nach sechs Jahren kann Ihre Krankenkasse erneut den Festzuschuss für neue Geräte gewähren. Wir erinnern Sie rechtzeitig daran.

Was tue ich, wenn mein Hörgerät nicht funktioniert?

Rufen Sie uns einfach an, wir helfen Ihnen sofort weiter. Viele kleine Probleme lassen sich schon am Telefon lösen. Und wenn Sie vorbeikommen möchten: Kleine Reparaturen erledigen wir meist noch am selben Tag direkt vor Ort.

Sie müssen nichts einsenden und nicht lange warten. Wir kümmern uns.

Implantate

Was ist ein Cochlea-Implantat und für wen ist es geeignet?

Ein Cochlea-Implantat wird direkt in die Hörschnecke eingesetzt. Es wandelt Schall in elektrische Signale um und stimuliert den Hörnerv, selbst dann, wenn die Haarzellen im Innenohr vollständig zerstört sind.

Es kommt in Frage bei hochgradigem bis an Taubheit grenzendem Hörverlust, wenn Hörgeräte keinen ausreichenden Nutzen mehr bringen.

Die Entscheidung treffen Hörakustiker, HNO-Arzt und CI-Zentrum gemeinsam mit Ihnen.

Was ist der Unterschied zwischen einem CI und einem Hörgerät?

Ein Hörgerät verstärkt den Schall und braucht dafür funktionierende Haarzellen im Innenohr. Es lässt sich jederzeit abnehmen.

Ein Cochlea-Implantat umgeht die geschädigten Haarzellen und stimuliert den Hörnerv direkt. Der innere Teil wird operativ eingesetzt. Es ist daher eine medizinische Entscheidung, die sorgfältig abgewogen werden sollte, und wir nehmen uns die Zeit, sie gemeinsam mit Ihnen zu durchdenken.

Welche Hersteller für Cochlea-Implantate gibt es?

Es gibt drei weltweit führende Hersteller, die alle in Deutschland zugelassen sind.

Cochlear™ aus Australien ist der Marktführer und vor allem für das Nucleus®-System bekannt. MED-EL aus Österreich gehört zu den Pionieren des Fachgebiets und arbeitet mit besonders flexiblen Elektroden. Advanced Bionics kommt aus den Vereinigten Staaten und gehört zur Sonova-Gruppe.

Welches System am besten zu Ihnen passt, entscheidet das CI-Zentrum gemeinsam mit Ihnen. Da wir für alle drei Hersteller zertifiziert sind, beraten wir Sie dabei unabhängig.

Was ist ein Mittelohrimplantat?

Ein Mittelohrimplantat versetzt die Strukturen des Mittelohrs direkt in Schwingung. Es eignet sich bei mittelgradigem bis schwerem Hörverlust oder dann, wenn klassische Hörgeräte nicht vertragen werden, etwa bei chronischen Entzündungen des Gehörgangs.

Der Gehörgang bleibt dabei frei, und das Klangempfinden wird von vielen als besonders natürlich beschrieben.

Bekannt sind die Vibrant Soundbridge® von MED-EL, ein Mittelohrimplantat, und die Bonebridge® desselben Herstellers, ein knochenverankertes Implantat. Dazu kommen das Ponto™ von Oticon Medical, ebenfalls ein knochenverankertes System, und das Osia® von Cochlear™, ein piezoelektrisches System.

Wer trägt die Kosten für ein Hörimplantat?

Bei medizinischer Notwendigkeit übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten für Cochlea-Implantate vollständig, einschließlich Operation, Rehabilitation und Nachsorge.

Der Weg dorthin führt über den HNO-Arzt und spezialisierte CI-Zentren. Wir begleiten Sie dabei und helfen Ihnen, die richtigen Anlaufstellen zu finden.

Welche Rolle spielt der Hörgeräteakustiker bei einem CI?

Wir unterstützen Sie bei der Einstellung und Feinabstimmung des Sprachprozessors, versorgen Sie mit Zubehör und sind für alle Fragen des Alltags da.

Das gilt unabhängig davon, welches System Sie tragen. Wir sind offiziell zertifiziert für Cochlear™, MED-EL und Advanced Bionics sowie für alle gängigen Mittelohrimplantat-Systeme und dürfen Ihren Sprachprozessor deshalb vollumfänglich einstellen, warten und betreuen.

Steht eine Umrüstung auf einen neuen Sprachprozessor an, begleiten wir Sie von Anfang bis Ende. Geht ein Prozessor verloren, übernehmen wir die komplette Abwicklung. Ersatzgeräte und Ersatzteile aller Hersteller liegen bei uns vor Ort. Dadurch entstehen keine Bestellzeiten und keine Versandwege.

Tragen Sie neben dem Implantat auf dem anderen Ohr ein Hörgerät, stimmen wir beides in einer bimodalen Anpassung aufeinander ab, damit beide Ohren zusammenarbeiten.

Schon vor einer möglichen Implantation beraten wir Sie ausführlich und helfen Ihnen einzuschätzen, ob ein optimal angepasstes Hörgerät noch ausreicht oder ob der Weg zum CI-Zentrum der richtige nächste Schritt ist. Marcus Nartschik hat viele Jahre bei einem Implantat-Hersteller gearbeitet und bringt diese Erfahrung in jede Beratung ein.

Über unser Netzwerk aus HNO-Ärzten, Kliniken und erfahrenen Implantat-Trägern begleiten wir Sie durch jeden Schritt. So bleibt alles in einer Hand, ohne weite Wege zu spezialisierten Kliniken.

Ihre Frage war nicht dabei? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Wir nehmen uns die Zeit.

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